Das BMLVS beteiligt sich an einer internationalen Sammelbestellung für Radarwarnempfänger des Typs Northrop Grumman AN/APR-39(D)V2. Laut einer Aussendung des US-Verteidigungsministeriums vom 21. September 2017 ist der Großteil der Bestellung für die US Navy und US Army (95 % des Auftragswerts) vorgesehen. Kleinere Tranchen gehen an Japan (3,5 %), Kanada (5 %) und Österreich (1 %). Der österreichische Anteil beläuft sich auf 1,366,462 USD (Zum Umrechnungskurs vom 21. September 1,147,805 EUR.).

Im Falle Österreichs handelt es sich um ein Upgrade der bestehenden Radarwarnempfänger, wie sie bereits in den S-70A42 „Black Hawk“ eingerüstet sind. Die Integration dieser Systeme in die Augusta Bell AB-212 läuft derzeit und soll in den kommenden Monaten abgeschlossen sein.

Übungen des Bundesheers in der Slowakei

Österreichische Soldaten waren in den letzten zwei Wochen an den Übungen „JCET AUT SOF 2017“ und „Blonde Avalanche“ in der Slowakei beteiligt. „JCET AUT SOF 2017“ dauerte vier (26. – 29. 9. 2017), „Blonde Avalanche“ fünf Tage (25. – 29. 9. 2017).

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Luftraumüberwachung: Vorbereitung der „Nacheile“ mit der Schweiz macht Fortschritte

Nach dem Beschluss des Abkommens zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Sicherung des Luftraums gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft durch den österreichischen Ministerrat hat heute der Schweizer Bundesrat den Vertrag genehmigt, die Botschaft an das Parlament überwiesen und den Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zur Unterzeichnung autorisiert.

Die Ratifikation durch die zwei Kammern des Parlaments in Bern, Nationalrat und Ständerat, ist für die Wintersession 2017 (27. November – 15. Dezember 2017) und die Frühjahrssession 2018 vorgesehen. In Österreich ist das Abkommen bis dato nicht im Nationalrat eingelangt.

Luftstreitkräfte: Neue Flugzeuge für die Pilotenselektion

Das Österreichische Bundesheer hat am 14. August insgesamt vier einmotorige Schulluftfahrzeuge (mit zwei nebeneinander angeordneten Pilotensitzen; das Luftfahrzeug kann auch insgesamt vier Sitzplätze aufweisen), sowie die dazugehörige Materialerhaltung, Ausbildung und Publikationen ausgeschrieben. Diese Luftfahrzeuge sollen der fliegerischen Eignungsfeststellung und Selektion, der Instrumentenflugausbildung (IFR-Ausbildung) von Militärpiloten und dem Flugstundendownload dienen. Im Bereich der IFR-Grundschulung werden 700 – 800 Flugstunden von anderen Flugzeugtypen auf den neuen Typ umschichtbar sein:

  • IFR-Ausbildung Phase 2
  • IFR-Schulung von Einsatzpiloten der Alouette 3 und OH-58B vor der Umschulung auf die AB-212
  • Erhalt der Instrumentenflugbefähigung (Ersatz für nicht ausreichend verfügbare Flugstunden auf der Pilatus PC-7)
  • Erhalt der Instrumentenflugbefähigung von Hubschrauberpiloten, die auf nicht-IFR-tauglichen Hubschraubertypen (Alouette 3 und OH-58B) eingesetzt werden, bis zur Umstellung auf einen neuen IFR-fähigen Schulungshubschrauber

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Das BMLVS nimmt zum Jahresbericht der Parlamentarischen Bundesheerkommission Stellung

Mehr als vier Monate nach Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 der Parlamentarischen Bundesheerkommission liegt nun die Stellungnahme des Bundesministers vor. 

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Schweiz/Österreich: Künftig Nacheile beim Abfangen ziviler Luftfahrzeuge

Der Ministerrat hat am 14. Juli 2017, überschattet von der Debatte rund um die mögliche Neuanschaffung von Abfangjägern durch das Österreichische Bundesheer, ein Abkommen mit der Schweizer Eidgenossenschaft zur „Nacheile“ beschlossen. 

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BMLVS verkündet geplante Außerdienststellung des „Eurofighter“

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bundesminister Hans-Peter Doskozil und dem Leiter des Kommando Luftstreitkräfte, Bgdr Karl Gruber, wurden am Freitag dem 7. Juli 2017 die Ergebnisse der Sonderkommission „Aktive Luftraumüberwachung“ präsentiert. 

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Luftraumüberwachung: Österreich beginnt Verhandlungen mit der Schweiz zur „Nacheile“

Durch den Ministerrat wurde heute ein Bericht des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres beschlossen, der eine Delegation des BMLVS und des BMEIA dazu ermächtigt, Verhandlungen zum „Abschluss eines – inhaltlich erweiternden und vertiefenden – Abkommens zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der Sicherung des Luftraums gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft“ aufzunehmen.

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Materialstab Luft erkundet Möglichkeiten zur Kampfwertsteigerung der österreichischen „Eurofighter“

Die spanische Ejército del Aire berichtete, dass am 27. März eine Delegation der österreichischen Luftwaffe unter Führung des Leiters des Materialstabs Luft, ObstdhmtD Dipl.-Ing. Peter Wessely, den Luftwaffenstützpunkt Torrejón (Basa Aérea de Torrejón) bei Madrid besucht hat.

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Das Bundesheer bestellt 34 „Pandur Evo“

Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport präzisierte heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Herstellerfirma General Dynamics European Land Systems – Steyr die am 22. Dezember 2016 unterzeichnete Order für 34 neue „Pandur 6×6 EVO“.

Abb. 1: Vorläufige Konzeptgrafik des PANDUR 6×6 EVO (GDELS Steyr)

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