Kategorie: Österreich (Seite 2 von 5)

Luftstreitkräfte: Neue Flugzeuge für die Pilotenselektion

Das Österreichische Bundesheer hat am 14. August insgesamt vier einmotorige Schulluftfahrzeuge (mit zwei nebeneinander angeordneten Pilotensitzen; das Luftfahrzeug kann auch insgesamt vier Sitzplätze aufweisen), sowie die dazugehörige Materialerhaltung, Ausbildung und Publikationen ausgeschrieben. Diese Luftfahrzeuge sollen der fliegerischen Eignungsfeststellung und Selektion, der Instrumentenflugausbildung (IFR-Ausbildung) von Militärpiloten und dem Flugstundendownload dienen. Im Bereich der IFR-Grundschulung werden 700 – 800 Flugstunden von anderen Flugzeugtypen auf den neuen Typ umschichtbar sein:

  • IFR-Ausbildung Phase 2
  • IFR-Schulung von Einsatzpiloten der Alouette 3 und OH-58B vor der Umschulung auf die AB-212
  • Erhalt der Instrumentenflugbefähigung (Ersatz für nicht ausreichend verfügbare Flugstunden auf der Pilatus PC-7)
  • Erhalt der Instrumentenflugbefähigung von Hubschrauberpiloten, die auf nicht-IFR-tauglichen Hubschraubertypen (Alouette 3 und OH-58B) eingesetzt werden, bis zur Umstellung auf einen neuen IFR-fähigen Schulungshubschrauber

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Das BMLVS nimmt zum Jahresbericht der Parlamentarischen Bundesheerkommission Stellung

Mehr als vier Monate nach Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 der Parlamentarischen Bundesheerkommission liegt nun die Stellungnahme des Bundesministers vor. 

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Schweiz/Österreich: Künftig Nacheile beim Abfangen ziviler Luftfahrzeuge

Der Ministerrat hat am 14. Juli 2017, überschattet von der Debatte rund um die mögliche Neuanschaffung von Abfangjägern durch das Österreichische Bundesheer, ein Abkommen mit der Schweizer Eidgenossenschaft zur „Nacheile“ beschlossen. 

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BMLVS verkündet geplante Außerdienststellung des „Eurofighter“

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bundesminister Hans-Peter Doskozil und dem Leiter des Kommando Luftstreitkräfte, Bgdr Karl Gruber, wurden am Freitag dem 7. Juli 2017 die Ergebnisse der Sonderkommission „Aktive Luftraumüberwachung“ präsentiert. 

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Luftraumüberwachung: Österreich beginnt Verhandlungen mit der Schweiz zur „Nacheile“

Durch den Ministerrat wurde heute ein Bericht des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres beschlossen, der eine Delegation des BMLVS und des BMEIA dazu ermächtigt, Verhandlungen zum „Abschluss eines – inhaltlich erweiternden und vertiefenden – Abkommens zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der Sicherung des Luftraums gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft“ aufzunehmen.

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Materialstab Luft erkundet Möglichkeiten zur Kampfwertsteigerung der österreichischen „Eurofighter“

Die spanische Ejército del Aire berichtete, dass am 27. März eine Delegation der österreichischen Luftwaffe unter Führung des Leiters des Materialstabs Luft, ObstdhmtD Dipl.-Ing. Peter Wessely, den Luftwaffenstützpunkt Torrejón (Basa Aérea de Torrejón) bei Madrid besucht hat.

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Das Bundesheer bestellt 34 „Pandur Evo“

Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport präzisierte heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Herstellerfirma General Dynamics European Land Systems – Steyr die am 22. Dezember 2016 unterzeichnete Order für 34 neue „Pandur 6×6 EVO“.

Abb. 1: Vorläufige Konzeptgrafik des PANDUR 6×6 EVO (GDELS Steyr)

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„Alouette III“ wird durch AB-212 abgelöst

Entgegen anderslautenden Informationen, die Anfang März von einer Verlängerung der Nutzungsdauer der „Alouette III“ (dzt. 16 Lfz.) bis 2025 sprachen, ist laut dem Verteidigungsministerium weiterhin die Außerdienststellung dieses Musters bis zum Jahr 2020 geplant. Dazu ist zunächst eine schrittweise Reduktion der Flugstunden vorgesehen, gefolgt von einer Umschulung der Piloten auf die Augusta Bell AB-212. Der Bestand von 23 AB-212 wird geteilt und eine Staffel (bestehend aus zwei Schwärmen zu je 4 Hubschraubern) mit dem Aufgabenschwerpunkt MEDEVAC und SAR auf dem Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg stationiert. Ein direktes Nachfolgemuster wird es demnach nicht geben. Wann die verbliebenen 10 OH-58B „Kiowa“ außer Dienst gestellt werden, ist unklar.

„Die Fehlbestände an ungehärteten und gehärteten Fahrzeugen sind eklatant“

Die Parlamentarische Bundesheerkommission publizierte heute ihren  Jahresbericht 2016. Vergangenes Jahr wurden bei den Prüfbesuchen erneut schwere Mängel in der Fahrzeugausstattung festgestellt, besonders bei gepanzerten Fahrzeugen.

So schreibt die Kommission zur Materialausstattung der 4. Panzergrenadierbrigade:

Ausrüstung und Gerät

Die Ausstattung im ABC-Bereich ist gut. Persönliche Schutzausrüstung wie z.B. Kugelschutz fehlt. Der Fehlbestand an gehärteten Fahrzeugen (Pandur, Dingo, Husar) ist eklatant. Auf Brigadeebene sind nur zwei von fünf Bataillonen entsprechend ausgestattet und einsatzbereit.

Und sie diagnostiziert dieselben Mängel bei der 7. Jägerbrigade:

Ausrüstung und Gerät

Der Kampfanzug 03 weist in der Funktionalität und Verarbeitung grobe Mängel auf. Der Reißverschluss der Kampfweste und die Nähte reißen auch bei leichter Beanspruchung ein bzw. brechen die Klipps und Druckknöpfe schnell. Persönliche Schutzausrüstung wie z.B. Stichschutz fehlt.

Die Fehlbestände an ungehärteten und gehärteten Fahrzeugen sind eklatant.

Die Ausstattung mit Drohnen, Battlefield Management Systemen, z.B. für Kartenwerke, Lagebild, Pläne sowie Bodenüberwachungsradars, unter anderem zur Überwachung oder Identifizierung von Personen, Fahrzeugen und Flugzeugarten, ist je nach Einsatzvariante zwecks Informationsübermittlung in den Aufklärungsverbund notwendig.

 

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Wie das deutsche Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung berichtet, hat das BMLVS weitere 40 „Dingo 2“ geordert. Mit den im April 2016 bestellten 18 „Dingo 2“, bestehend aus 14 Mannschaftstransportern und 4 Instandsetzungsfahrzeugen, beläuft sich die Gesamtzahl der in der Beschaffung befindlichen Allschutztransportfahrzeuge auf 58 Stück.

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